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Konferenz

Art & Science 2019

Konferenzplakat
Bild: Konferenzplakat

4th Conference on Empirical Methods in Art History and Visual Studies

Programm:

Donnerstag, 4. Juli:
Art Perception and Reception, 10–13 Uhr
Mathematics and Art, 15–16 Uhr
Empirical Aproaches and Citizen Science, 16–17 Uhr

Freitag, 5. Juli:
Technical Art History, 10–12 Uhr
Letting Lines and Colors carry you away, 12–15 Uhr
Digital Art History, 15:30–17 Uhr

mehr Information

Programm

Quelle: artandscience.univie.ac.at

Zeit: 4.–5.7.2019
Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien, Universitätscampus AAKH, Garnisongasse 13, Hof 9, 1090 Wien

> Eintrag vom 23.Juni 2019<



Ausstellung

Österreichbild

Sammlung mit Aussicht #5

Ottokar Uhl, Wohnen Morgen II, Modell
Ottokar Uhl, Wohnen Morgen II (nicht realisiert), Hollabrunn, Niederösterreich, 1975 © Architekturzentrum Wien, Sammlung

Das Architekturzentrum Wien zeigt ein architektonisches Österreichbild, das das Bauschaffen in seiner regionalen Vielfalt von Nord bis Süd und von Ost bis West wiedergibt. Jedes Bundesland findet sich in einem Modell wieder. Jedes dieser Modelle steht exemplarisch für neuralgische Themen, die in der Architekturlandschaft Österreichs eine wichtige Rolle spielen. Die wegweisenden Projekte aus den vergangenen Jahrzehnten legen Zeugnis ab von einer mannigfaltigen österreichischen Architekturszene, die in ihrer baulichen und materiellen Diversität auf nutzungsbedingte und topografische Eigenheiten sensibel reagiert. Denn Architektur steht nie für sich allein, sondern ist immer in die kulturellen, landschaftlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten einer Region eingebettet.

Das architektonische „Österreichbild“ ist sowohl in Form einer temporären Installation in der Dauerausstellung a_schau (Ausstellungshalle 1) zu sehen als auch im großen Schaufenster zum Hof des Az W.

Zeit: bis Frühjahr 2020
Ort: Im Hof des Az W / Ausstellungshalle 1, Museumsplatz 1, 1070 Wien

> Eintrag vom 23. Juni 2019<



Vortrag

im.materielles Kulturerbe

Logo Vortragsreihe Icomos Logo Vortragsreihe Icomos
© Melitta Conrads

Ein Vortrag von Gabriele Detschmann und Sabine Mahr.
Der Einsatz der UNESCO zur Erhaltung des kulturllen Erbes der Menschheit

Welchen Beitrag das immaterielle Kulturerbe für den Schutz der Welterbestätten leisten kann und was die Sichtbarmachung von wenig bekannten Bräuchen und Praktiken impliziert - diesen und anderen Fragen widmet sich der Vortrag im.materielles Kulturerbe.

Gabriele Detschmann, Studium der Theater-, Film und Medienwissenschaft an der Anglistik, Referentin für das immaterielle Kulturerbe/Österreichische UNESCO-Kommission
Sabine Mahr, Studium der Kultur- und Sozialanthropologie, Fachbereich Kultur/Österreichische UNESCO-Kommission

Quelle: ICOMOS

Zeit: 27.6.2019, 19 Uhr
Ort: Technische Universität Wien, Hörsaal 7 – Schütte-Lihotzky-Saal, Karlsplatz 13, Stiege VII, EG, 1040 Wien

> Eintrag vom 23. Juni 2019<



Exkursion

Exkursion Brünn/Brno, CZ

Stadtvedute Brünn Stadtvedute Brünn
Stadtvedute Brünn, Blick von der Villa Tugendhat, Fotos: Milos Kruml

Tagesexkursion nach Brünn/Brno, CZ geleitet von DI Dr. Milos Kruml und Mag. Daisy Vasko-Juhász

Samstag, 15. Juni 2019

Programm:

  • 9.00 Uhr: Abfahrt vom Künstlerhaus Wien
  • 11.15–11.45 Uhr: Villa Tugendhat - Garten (Eintritt: € 2,-)(1928-1930 Arch. Ludwig Mies van der Rohe, Margarete Röder-Müller)
  • 12.00–13.30 Uhr: Mittagessen im Architektur-Kafé Era (1927–1928 Arch. Josef Kranz)
  • 13.30–14.30 Uhr: Brünner Ringstraße (1860 Projekt Arch. Ludwig Förster), Stadttheater (1878–1881 Arch. Büro Fellner-Helmer)
  • 14.30–16.00 Uhr: Burg „Spielberg“ (Eintritt: € 5,-)(13./14. und 18. Jahrhundert, 1995–2000 Stadtmuseum, Arch. Zd. Chudárek)
  • 16.00–17.00 Uhr: Spaziergang durch die Innenstadt (seit 1989 Denkmal-Stadtreservat, Minoriten-Kirche, Svobody-Platz, Rathaus, Krautmarkt, …)
  • 17.00–18.30 Uhr: Abendessen
  • 20.30/21.00 Uhr: Rückkehr nach Wien

!! Achtung beschränkte Teilnehmerzahl !!

Unkostenbeitrag: pro Person € 50,-

Anmeldeschluss: 7.6.2019 bei:

daisy.vasko@gmail.com oder milos@kruml.eu

Burg Spielberg Burg Spielberg
Villa Tugendhat, 1928–30, Mies van der Rohe, Burg Spielberg, Brünn, Fotos: Milos Kruml

Zeit: 15.6.2019, ab 9.00 Uhr
Ort: Künstlerhaus Wien, Bösendorfer Straße, 1010 Wien

> Eintrag vom 1. Juni 2019<



Ausstellung

Das Rote Wien. 1919–1934

Ideen. Debatten. Praxis.

Wahlplakat der SDP 1932
Plakat der SDAP für den Wahlkampf 1932,
Entwurf: Siegfried Weyr, © VGA

Das Wien Museum, durch den Umbau ins MUSA übersiedelt, zeigt eine umfassende Schau zum Roten Wien. Die Thematik wird von zahlreichen Blickwinkeln beleuchtet und betrifft alle Bereiche des täglichen Lebens: die Rollen von Frauen und Männern, die Betreuung und Ausbildung der Kinder, die Gestaltung der Freizeit, das Einrichten der Wohnungen, die Verteilung der häuslichen Arbeit, den Umgang mit Körper und Tod sowie nicht zuletzt die Aufgaben von Kunst und Kultur.

Die Ausstellung im MUSA wird durch mehr als ein Dutzend Orte in der Stadt erweitert. Diese „begehbaren Objekte“ mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten werden temporär für das Publikum zugänglich gemacht und beziehen das reiche architektonische Erbe des Roten Wien mit ein, das sich als gebaute Utopie nachhaltig in die Stadt eingeschrieben hat.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit zahlreichen Farb- und SW-Abbildungen.

zur Seite des Wien Museums

Zeit: bis 19.1.2020
Ort: Wien Museum MUSA, Felderstraße 6–8, 1010 Wien

> Eintrag vom 8. Mai 2019<



Vortrag

…von außergewöhnlichem, universellem Wert

Logo Vortragsreihe Icomos

Der OUV am Beispiel der österreichischen Welterbestätten
Ein Vortrag von Florian Meixner.

Den Kern einer jeden Einschreibung in die Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt bildet das sogenannte „statement of outstanding universal value". Die Feststellung dieses „außergewöhnlichen, universellen Wertes" (OUV) einer Stätte oder eines Denkmals ist zum einen die inhaltliche Begründung für eine Aufnahme als Weltkultur- oder -naturerbe, zum anderen die Grundlage für den künftigen Umgang mit dieser Welterbestätte bzw. für deren Management. Am Beispiel der österreichischen Welterbestätten soll das Konzept des OUV und dessen historische Genese analysiert und dargestellt werden.

Quelle: ICOMOS

Zeit: 16.5.2019, 19 Uhr
Ort: Technische Universität Wien, Hörsaal 7 – Schütte-Lihotzky-Saal, Karlsplatz 13, Stiege VII, EG, 1040 Wien

> Eintrag vom 8. Mai 2019<



Konferenz

Was bleibt von der Weltbürgermoderne? Der Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst am Bauhaus

Bauhaus und Wiener Kreis

Internationale Konferenz zur Begegnung Bauhaus und Wiener Kreis. Idee und Organisation: Károly Kókai, Institut für Kunst und Wissenschaft, Universität Wien und Angelika Schnell, Institut für Kunst und Architektur, Akademie der bildenden Künste Wien.

Teilnehmer_innen: Carl Auböck, Maria Auböck, Peter Bernhard, Hans-Joachim Dahms, Károly Kókai, Philipp Oswalt, Angelika Schnell, Detlev Schöttker, Anne Siegetsleitner, Friedrich Stadler, Christoph Wagner, Studierende des IKA: Maximilian Aelfers, Joseph Eckhart, Christina Ehrmann, Elisabeth Fölsche, Gloria Hinterleitner, Naomi Mittempergher

Programm als pdf

mehr Information

Quelle: akabild

Zeit: 16.–17.5.2019
Ort: Akademie der bildenden Künste Wien, Atelierhaus, Lehargasse 8, 1060 Wien, Prospekthof, Tor 2

> Eintrag vom 8. Mai 2019<



Jubiläum

Johann Wenzel Bergl (1709–1789)

Zum 300. Geburtstag des Barockmalers

Johann Bergl zählt neben Franz Anton Maulbertsch und Ignaz Mildorfer zu den bedeutendsten Schülern Paul Trogers und prägte die spätbarocke Freskomalerei in Mitteleuropa ganz wesentlich. Bekannt wurde er vor allem durch seine exotischen Malereien im Schloß Schönbrunn oder im Stift Melk, aber auch durch sein sakrales Werk in Säusenstein, Neukloster, Wiener Neustadt oder Klein-Mariazell. In der ehemaligen Stiftskirche der Benediktiner und nunmehrigen Basilika zu (Klein-) Mariazell im Wienerwald schuf Johann Bergl sein geistliches Hauptwerk.
Mit dieser Veranstaltung wird anlässlich des 300. Geburtstages des barocken Malers das Jubiläumsjahr feierlich eröffnet.

mehr Information

Download Infofolder (pdf)

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit zahlreichen Farb- und SW-Abbildungen.

Zeit: bis 18.5.2019, 13.30–16 Uhr
Ort: Klein-Mariazell, Basilika, Kleinmariazell 1, 2571 Altenmarkt

> Eintrag vom 8. Mai 2019<



Gespräch

Denkmalgespräch am Donnerstag

Denkmalgespräche

zu Gast: Univ.-Doz. Dr. Manfred Koller

Univ.Doz. Dr. Manfred Koller ist Dozent für Technologie und Konservierung an der Akademie der bildenden Künste, war von 1980 bis 2005 Leiter der Restaurierwerkstätten des Bundesdenkmalamtes und ist durch zahlreiche Lehraufträge und Fachpublikationen im In- und Ausland bekannt. Weiters ist er Mitglied des Denkmalbeirats.

Mit gleichnamigem Titel ist kürzlich ein Buch im Imhof-Verlag erschienen.

11.4.2019, 18–20 Uhr
Ort: Ahnensaal des Bundesdenkmalamtes Hofburg, Säulenstiege, 1010 Wien

> Eintrag vom 9. April 2019<



Ausstellung

Mario Botta – Sakrale Räume

Der Schweizer Stararchitekt Mario Botta ist zu Gast bei „Architektur im Ringturm“

Kirche Papst Johannes XXIII., Seriate, Italien
Kirche Papst Johannes XXIII., Seriate, Italien, 1994-2004, Foto: Enrico Cano

Diese Ausstellung thematisiert insgesamt 22 Bauten Bottas, zwischen manchen von ihnen liegen Jahrzehnte: Von der kleinen Kapelle im Schweizer Tessin aus dem Jahre 1966 bis zur Kapelle des Heiligen Franziskus in Sorgeno-Lugano, die erst vor kurzem fertiggestellt wurde. Allen Sakralbauten gemein ist das Thema des Heiligen, das sich energisch zeigt. Das Thema des Heiligen ist für Botta bei allen seinen Bauten, egal welcher Religion diese zugehörig sein mögen, das identitätsstiftende Bild. Darüber hinaus ist es für Botta die Architektur, die die Mystik des Raumes erschafft, die Kirche ist der Ort, an dem das letzte Abendmahl erlet werden kann, und nicht nur dramatisch dargestellt wird.

Quelle: AiRT

Zeit: bis 31.5.2019
Ort: Ausstellungszentrum im Ringturm Schottenring 30, 1010 Wien

> Eintrag vom 9. April 2019<



Podiumsdiskussion

Anlassfall Nachkriegsmoderne Brutalismus im Burgenland

Zeugnisse einer Ära des Aufbruchs zwischen Zerstörung und Wiederentdeckung

Ziel der Podiumsdiskussion ist es, gemeinsam mit ExpertInnen aus Architektur und Denkmalpflege, aber auch mit maßgeblichen EntscheidungsträgerInnen des lokalen Architektur- und Baugeschehens, in einen offenen und sachlichen Diskurs zu treten, der den Argumenten aller beteiligten Parteien Raum gibt. Die Veranstaltung ist Auftakt für eine breite Auseinandersetzung mit dem „Phänomen Brutalismus“ und der Nachkriegsmoderne im Burgenland.

Am Podium:
Klaus Jürgen Bauer (Architekt, Architekturraum Burgenland) Land Burgenland, angefragt
Paul Mahringer (Leiter Abteilung für Inventarisierung und Denkmalforschung, Bundesdenkmalamt)
Sonja Pisarik (Architekturhistorikerin und Kuratorin, Architekturzentrum Wien)
Stefan Tenhalter (Architekt, DOCOMOMO Austria)

mehr Information

Im Publikum anwesend:
Herwig Udo Graf (Architekt),
Matthias Szauer (Architekt) angefragt
Moderation: Albert Kirchengast, Architekturtheoretiker, Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut

Quelle: ÖGFA

Zeit: 30.4.2019, 19 Uhr
Ort: Burgenländisches Volksbildungswerk, Joseph Haydn Gasse 11, 7000 Eisenstadt

> Eintrag vom 9. April 2019<



Vortrag

Kastelle – Architektur der Macht

Kastelle

Kastelle sind im Idealfall regelmäßige konzentrische Wehranlagen, die meist viereckig ausgebildet sind und an ihren Ecken gleichförmige Türme aufweisen.
Ein Vortrag von Dipl.-Ing. DDr. Patrick Schicht.

Durch die Homogenität von Form, Ausführung und Lage erreichte die Bauherrenschaft dabei oft eine modern wirkende Corporate Identity. In diesem Sinne geht Patrick Schicht von einem eigenständigen Bautypus der Architekturgeschichte aus, dessen Intention als „Staatsbauwerk“ sowohl durch handfeste überregionale Funktionen als auch durch inhaltliche Aufladungen bestimmt war.

Mit gleichnamigem Titel ist kürzlich ein Buch im Imhof-Verlag erschienen.

Zeit: 11.3.2019, 19 Uhr
Ort: Technische Universität Wien, Hörsaal 7 – Schütte-Lihotzky-Saal, Karlsplatz 13, Stiege VII, EG, 1040 Wien

> Eintrag vom 24. Februar 2019<



Erfolg

Hotel National

Hotel National
Ehemaliges Hotel National, Wien Taborstraße © Papergirl, CC BY-SA 4.0 by wikimedia commons

Teilunterschutzstellung des Hotel National – Was folgt nun?

In dem Konflikt um das 1848 von Ludwig Förster und Theophil Hansen errichteten Hotel, derzeit ein Mietshaus im Besitz der Barmherzigen Brüder, ist ein vorläufiger Erfolg erzielt worden. Das Gebäude erfährt nun eine Teilunterschutzstellung seitens des BDA.

https://wien.orf.at/news/stories/2962908/

Rettet das Hotel National auf facebook

> Eintrag vom 24. Februar 2019<



Frohes neues Jahr
allen Freunden, Interessenten
und Mitgliedern

Ihre ÖGDO

> Eintrag vom 2. Jänner 2019<



ÖGDO

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> Eintrag vom 2. Jänner 2019<



Vortrag

2027: 1000 Jahre Kaiserdom zu Speyer

Erwin Reidinger
Kaiserdom zu Speyer. Verknüpfung mit dem Kosmos zu Erzengel Michael 1027, © Erwin Reidinger

Was früher als Baufehler abgetan wurde, stellte sich als geplant heraus. Ein Vortrag von HR Prof. Dr. Erwin Reidinger.

Erwin Reidinger geht seit etwa 25 Jahren mit den Augen des Bauingenieurs an die Rekonstruktion historischer Anlagen und Bauwerke heran. In seinen Forschungsergebnissen sieht er die „Wiederentdeckung verlorenen Wissens“. Sie betreffen insbesondere geometrische und astronomische Rekonstruktionen an Gründungsstädten und Heiligtümern, die vom Altertum über die Antike bis ins Mittelalter reichen und sich vom Orient bis in den Okzident erstrecken.

Seine Forschungen sind in Bauanalyse und astronomische Untersuchung gegliedert. Im ersten Fall erfolgt die Rekonstruktion des Bauplanes im historischen Maßsystem (Fuß und Klafter), das durch runde Werte zum klaren Verständnis der Planung beiträgt. Der zweite Fall betrifft die Einbindung der Achsen von Heiligtümern in den Kosmos nach der aufgehenden Sonne (im Christentum: Metapher für Christus), die an bestimmten Tagen erfolgte. Diese Orientierungstage sind „Zeitmarken“, deren Kenntnis einen wesentlichen Beitrag zur Geschichtsforschung darstellen kann. Eine Besonderheit stellte dabei die geknickte Kirchenachse dar, die nicht als Baufehler, sondern als Programm in die jeweilige Planung Eingang fand

Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Erwin Reidinger ist Bauingenieur, Bauforscher und Archäoastronom. Seine Ausbildung an der Technischen Universität Wien (Bauingenieurwesen) und seine Berufserfahrung (Bauplanung, Vermessung und Sachverständigentätigkeit) stellen die Basis seiner naturwissenschaftlichen Forschungen dar. Angeregt durch die Restaurierung der „Alten Winzendorfer Kirche“ interessierte er sich für historische Anlagen, wie zum Beispiel Gründungsstädte, Burgen und Heiligtümer und hat dazu zahlreiche Publikationen vorgelegt (erwin-reidinger.heimat.eu). 1996 promovierte er mit dem Thema „Planung oder Zufall - Wiener Neustadt 1192“ an der Technischen Universität Graz zum Doktor der technischen Wissenschaften.

Zeit: 17.1.2019, 19 Uhr
Ort: Technische Universität Wien, Hörsaal 18 – Czuber-Saal, Karlsplatz 13, Stiege II, 2. OG, 1040 Wien

> Eintrag vom 16. Dezember 2018<



Steine sprechen, Nr. 153 – Vorarlberg

Cover Steine sprechen Nr. 153

Das neue Heft ist da!

Wir freuen uns Ihnen die neue Ausgabe von Steine sprechen präsentieren zu dürfen.
Mitglieder erhalten die Zeitschrift automatisch zugesandt, alle anderen können die Druckausgabe käuflich erwerben oder hier kostenlos als PDF – in Bildschirmqualität – downloaden.

zum Inhaltsverzeichnis Gratis Download pdf (4 MB)

Folgende Ausgaben sind bereits als PDF erhältlich:

Steine sprechen Heft 152 (Jg. LVI,2, November 2017)

Steine sprechen Heft 151 (Jg. LVI,1, Juli 2017)

Steine sprechen Heft 149/150 (Jg. LIV/LV,1, Juni 2016)

Steine sprechen Heft 147/148 (Jg. LIII, H. 1/2, Oktober 2014)

>Eintrag vom 22. November 2018<



Ausstellung

KOLOMAN MOSER

Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann

Kolo Moser, Fenster Kirche am Steinhof
Koloman Moser, Entwurf für das Südfenster der Kirche St. Leopold am Steinhof, 1905/06 © MAK/Georg Mayer

Bis heute übt sein Gesamtwerk eine nachhaltige Faszination aus. Als Universalkünstler beherrscht Moser die Disziplinen Malerei, Grafik, Kunstgewerbe und Innenraumgestaltung ebenso wie Mode und Bühnenbild. Das von der Wiener Secession propagierte Gesamt-kunstwerk lebt Moser in beeindruckender Weise vor. Er gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Wiener Moderne, als einer der einflussreichsten Künstler des Wiener Jugendstils und zählt neben Gustav Klimt und Josef Hoffmann zu den führenden Künstlerpersönlichkeiten des Wiener Kunstfrühlings.

Quelle: MAK

Zeit: bis 22.4.2019
Ort: MAK, Stubenring 5, 1010 Wien

> Eintrag vom 2. Jänner 2019<





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