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Gespräch

Denkmalgespräch am Donnerstag

Denkmalgespräche

zu Gast: Univ.-Doz. Dr. Manfred Koller

Univ.Doz. Dr. Manfred Koller ist Dozent für Technologie und Konservierung an der Akademie der bildenden Künste, war von 1980 bis 2005 Leiter der Restaurierwerkstätten des Bundesdenkmalamtes und ist durch zahlreiche Lehraufträge und Fachpublikationen im In- und Ausland bekannt. Weiters ist er Mitglied des Denkmalbeirats.

Mit gleichnamigem Titel ist kürzlich ein Buch im Imhof-Verlag erschienen.

11.4.2019, 18–20 Uhr
Ort: Ahnensaal des Bundesdenkmalamtes Hofburg, Säulenstiege, 1010 Wien

> Eintrag vom 9. April 2019<



Ausstellung

Mario Botta – Sakrale Räume

Der Schweizer Stararchitekt Mario Botta ist zu Gast bei „Architektur im Ringturm“

Kirche Papst Johannes XXIII., Seriate, Italien
Kirche Papst Johannes XXIII., Seriate, Italien, 1994-2004, Foto: Enrico Cano

Diese Ausstellung thematisiert insgesamt 22 Bauten Bottas, zwischen manchen von ihnen liegen Jahrzehnte: Von der kleinen Kapelle im Schweizer Tessin aus dem Jahre 1966 bis zur Kapelle des Heiligen Franziskus in Sorgeno-Lugano, die erst vor kurzem fertiggestellt wurde. Allen Sakralbauten gemein ist das Thema des Heiligen, dassich energisch zeigt. Das Thema des Heiligen ist für Botta bei allen seinen Bauten, egal welcher Religion diese zugehörig sein mögen, das identitätsstiftende Bild. Darüber hinaus ist es für Botta die Architektur, die die Mystik des Raumes erschafft, die Kirche ist der Ort, an dem das letzte Abendmahl erlet werden kann, und nicht nur dramatisch dargestellt wird.

Quelle: AiRT

Zeit: bis 31.5.2019
Ort: Ausstellungszentrum im Ringturm Schottenring 30, 1010 Wien

> Eintrag vom 9. April 2019<



Podiumsdiskussion

Anlassfall Nachkriegsmoderne Brutalismus im Burgenland

Zeugnisse einer Ära des Aufbruchs zwischen Zerstörung und Wiederentdeckung

Ziel der Podiumsdiskussion ist es, gemeinsam mit ExpertInnen aus Architektur und Denkmalpflege, aber auch mit maßgeblichen EntscheidungsträgerInnen des lokalen Architektur- und Baugeschehens, in einen offenen und sachlichen Diskurs zu treten, der den Argumenten aller beteiligten Parteien Raum gibt. Die Veranstaltung ist Auftakt für eine breite Auseinandersetzung mit dem „Phänomen Brutalismus“ und der Nachkriegsmoderne im Burgenland.

Am Podium:
Klaus Jürgen Bauer (Architekt, Architekturraum Burgenland) Land Burgenland, angefragt
Paul Mahringer (Leiter Abteilung für Inventarisierung und Denkmalforschung, Bundesdenkmalamt)
Sonja Pisarik (Architekturhistorikerin und Kuratorin, Architekturzentrum Wien)
Stefan Tenhalter (Architekt, DOCOMOMO Austria)

mehr Information

Im Publikum anwesend:
Herwig Udo Graf (Architekt),
Matthias Szauer (Architekt) angefragt
Moderation: Albert Kirchengast, Architekturtheoretiker, Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut

Quelle: ÖGFA

Zeit: 30.4.2019, 19 Uhr
Ort: Burgenländisches Volksbildungswerk, Joseph Haydn Gasse 11, 7000 Eisenstadt

> Eintrag vom 9. April 2019<



Vortrag

Kastelle – Architektur der Macht

Kastelle

Kastelle sind im Idealfall regelmäßige konzentrische Wehranlagen, die meist viereckig ausgebildet sind und an ihren Ecken gleichförmige Türme aufweisen.
Ein Vortrag von Dipl.-Ing. DDr. Patrick Schicht.

Durch die Homogenität von Form, Ausführung und Lage erreichte die Bauherrenschaft dabei oft eine modern wirkende Corporate Identity. In diesem Sinne geht Patrick Schicht von einem eigenständigen Bautypus der Architekturgeschichte aus, dessen Intention als „Staatsbauwerk“ sowohl durch handfeste überregionale Funktionen als auch durch inhaltliche Aufladungen bestimmt war.

Mit gleichnamigem Titel ist kürzlich ein Buch im Imhof-Verlag erschienen.

Zeit: 11.3.2019, 19 Uhr
Ort: Technische Universität Wien, Hörsaal 7 – Schütte-Lihotzky-Saal, Karlsplatz 13, Stiege VII, EG, 1040 Wien

> Eintrag vom 24. Februar 2019<



Erfolg

Hotel National

Hotel National
Ehemaliges Hotel National, Wien Taborstraße © Papergirl, CC BY-SA 4.0 by wikimedia commons

Teilunterschutzstellung des Hotel National – Was folgt nun?

In dem Konflikt um das 1848 von Ludwig Förster und Theophil Hansen errichteten Hotel, derzeit ein Mietshaus im Besitz der Barmherzigen Brüder, ist ein vorläufiger Erfolg erzielt worden. Das Gebäude erfährt nun eine Teilunterschutzstellung seitens des BDA.

https://wien.orf.at/news/stories/2962908/

Rettet das Hotel National auf facebook

> Eintrag vom 24. Februar 2019<



Frohes neues Jahr
allen Freunden, Interessenten
und Mitgliedern

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> Eintrag vom 2. Jänner 2019<



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> Eintrag vom 2. Jänner 2019<



Vortrag

2027: 1000 Jahre Kaiserdom zu Speyer

Erwin Reidinger
Kaiserdom zu Speyer. Verknüpfung mit dem Kosmos zu Erzengel Michael 1027, © Erwin Reidinger

Was früher als Baufehler abgetan wurde, stellte sich als geplant heraus. Ein Vortrag von HR Prof. Dr. Erwin Reidinger.

Erwin Reidinger geht seit etwa 25 Jahren mit den Augen des Bauingenieurs an die Rekonstruktion historischer Anlagen und Bauwerke heran. In seinen Forschungsergebnissen sieht er die „Wiederentdeckung verlorenen Wissens“. Sie betreffen insbesondere geometrische und astronomische Rekonstruktionen an Gründungsstädten und Heiligtümern, die vom Altertum über die Antike bis ins Mittelalter reichen und sich vom Orient bis in den Okzident erstrecken.

Seine Forschungen sind in Bauanalyse und astronomische Untersuchung gegliedert. Im ersten Fall erfolgt die Rekonstruktion des Bauplanes im historischen Maßsystem (Fuß und Klafter), das durch runde Werte zum klaren Verständnis der Planung beiträgt. Der zweite Fall betrifft die Einbindung der Achsen von Heiligtümern in den Kosmos nach der aufgehenden Sonne (im Christentum: Metapher für Christus), die an bestimmten Tagen erfolgte. Diese Orientierungstage sind „Zeitmarken“, deren Kenntnis einen wesentlichen Beitrag zur Geschichtsforschung darstellen kann. Eine Besonderheit stellte dabei die geknickte Kirchenachse dar, die nicht als Baufehler, sondern als Programm in die jeweilige Planung Eingang fand

Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Erwin Reidinger ist Bauingenieur, Bauforscher und Archäoastronom. Seine Ausbildung an der Technischen Universität Wien (Bauingenieurwesen) und seine Berufserfahrung (Bauplanung, Vermessung und Sachverständigentätigkeit) stellen die Basis seiner naturwissenschaftlichen Forschungen dar. Angeregt durch die Restaurierung der „Alten Winzendorfer Kirche“ interessierte er sich für historische Anlagen, wie zum Beispiel Gründungsstädte, Burgen und Heiligtümer und hat dazu zahlreiche Publikationen vorgelegt (erwin-reidinger.heimat.eu). 1996 promovierte er mit dem Thema „Planung oder Zufall - Wiener Neustadt 1192“ an der Technischen Universität Graz zum Doktor der technischen Wissenschaften.

Zeit: 17.1.2019, 19 Uhr
Ort: Technische Universität Wien, Hörsaal 18 – Czuber-Saal, Karlsplatz 13, Stiege II, 2. OG, 1040 Wien

> Eintrag vom 16. Dezember 2018<



Steine sprechen, Nr. 153 – Vorarlberg

Cover Steine sprechen Nr. 153

Das neue Heft ist da!

Wir freuen uns Ihnen die neue Ausgabe von Steine sprechen präsentieren zu dürfen.
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zum Inhaltsverzeichnis Gratis Download pdf (4 MB)

Folgende Ausgaben sind bereits als PDF erhältlich:

Steine sprechen Heft 152 (Jg. LVI,2, November 2017)

Steine sprechen Heft 151 (Jg. LVI,1, Juli 2017)

Steine sprechen Heft 149/150 (Jg. LIV/LV,1, Juni 2016)

Steine sprechen Heft 147/148 (Jg. LIII, H. 1/2, Oktober 2014)

>Eintrag vom 22. November 2018<



Ausstellung

KOLOMAN MOSER

Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann

Kolo Moser, Fenster Kirche am Steinhof
Koloman Moser, Entwurf für das Südfenster der Kirche St. Leopold am Steinhof, 1905/06 © MAK/Georg Mayer

Bis heute übt sein Gesamtwerk eine nachhaltige Faszination aus. Als Universalkünstler beherrscht Moser die Disziplinen Malerei, Grafik, Kunstgewerbe und Innenraumgestaltung ebenso wie Mode und Bühnenbild. Das von der Wiener Secession propagierte Gesamt-kunstwerk lebt Moser in beeindruckender Weise vor. Er gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Wiener Moderne, als einer der einflussreichsten Künstler des Wiener Jugendstils und zählt neben Gustav Klimt und Josef Hoffmann zu den führenden Künstlerpersönlichkeiten des Wiener Kunstfrühlings.

Quelle: MAK

Zeit: bis 22.4.2019
Ort: MAK, Stubenring 5, 1010 Wien

> Eintrag vom 2. Jänner 2019<





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