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Ausstellung

Klimts Lehrer

Ferdinand Laufberger, Arma Christi
Ferdinand Laufberger, Arma Christi, Entwurf für eine Deckenmalerei in der Votivkirche, Wien, vor 1879, MAK, KI 3978-350-2, © MAK

Jahre an der Kunstgewerbeschule

Über kaum einen Künstler wurde so viel geschrieben wie über Gustav Klimt. Dabei erhielt der prägende Einfluss seiner Studienzeit an der Wiener Kunstgewerbeschule bisher viel zu wenig Beachtung. Das MAK nimmt sich nun dieses Themas an. Ferdinand Laufberger, den Klimt als Professor zeitlebens verehrte, hat dabei eine Vorrangstellung. Neben diesem hinterließen auch die Ringstraßenkünstler Ludwig Minnigerode, Friedrich Sturm oder Michael Rieser als Lehrer ihre Spuren in Klimts Werk. Zweifellos über Anregung von Rudolf Eitelberger haben auch moderne Künstler – wie Anselm Feuerbach – das Kunstwollen Klimts nachhaltig mitgeformt. Die Ausstellung widmet sich den Auswirkungen dieser Zeit in der Kunstgewerbeschule auf Klimts Frühwerk. Erstmals gezeigte Exponate aus den reichen Beständen des MAK werden durch Leihgaben aus internationalen Sammlungen ergänzt und zeigen das Zusammenspiel der Ausbildung Klimts mit seiner weiteren künstlerischen Entwicklung.

Quelle: MAK

Zeit: bis 13.3.2022
Ort: MAK – Museum für angewandte Kunst,
Stubenring 5, 1010 Wien

> Eintrag vom 7. November 2021<



Tagung

Renate Wagner-Rieger. Leben Werk und Wirkung

Sujet der Wagner-Rieger-Tagung

Eine Konferenz zum 100. Geburtstag der Wiener Kunst- und Architekturhistorikerin

Der erste weibliche „Ordentliche Universitätsprofessor“ für Kunstgeschichte an der Universität Wien, Renate Wagner-Rieger, wäre am 10. Jänner dieses Jahres 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass beleuchtet eine Internetkonferenz am 11. und 12, November 2021 Werk und Wirkung der international renommierten Kunst- und Architekturhistorikerin. Die Beiträge diskutieren Wagner-Riegers inhaltliche und methodische Ausrichtung sowie ihren nachhaltigen Einfluss auf nachfolgende kunst- und architekturhistorische Forschungen. Dabei steht ausgehend von einer biografischen Würdigung die beeindruckende Breite der von Wagner-Rieger behandelten Themengebiete, die von der mittelalterlichen Baukunst über das barocke Schloss bis zu den innovativen Schwerpunkten in der Neubewertung der historistischen Kunst des 19. Jahrhunderts reichen, im Zentrum der Vorträge.

Quelle: Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien

zum Programm

zur Anmeldung

Zeit: 11.–12.11.2021
Ort: online via Zoom

> Eintrag vom 7. November 2021<



Tagung

Ver/störende Orte

Tagungssujet Verstörende Orte

Zum Umgang mit NS-kontaminierten Gebäuden

Auch 75 Jahre nach dem Ende der NS-Herrschaft lässt sich in Österreich keine klare Haltung im Umgang mit NS-kontaminierten Gebäuden feststellen. Die Frage nach deren adäquater Nutzung oder auch Nicht-Nutzung ist aktueller denn je. Die Ansprüche an Gebäude mit NS-Vergangenheit sind berechtigterweise groß, manchmal unvereinbar, jedenfalls aber stets verzahnt mit aktuellen politischen und kulturellen Fragestellungen. Die Notwendigkeit von Beweissicherung und Dokumentation zieht weitere Konsequenzen nach sich, etwa Gedenken und Mahnung, aber auch Bildungsaufgaben. Wird eine Nutzung über diese Zielsetzungen hinaus angestrebt, kommt es häufig zu Konflikten zwischen erinnerungspolitischen und praktischen Anforderungen, zwischen Bewahrung und Zugänglichmachung, zwischen der symbolischen und der materiellen Dimension von Räumen. Verkomplizierend kommt hinzu, dass durch NS-Politik aufgeladene Gebäude seit 1945 multiple Umnutzungen erfahren haben und diese „unbedachte“ Nutzung selbst Teil der Reflexion sein muss.

Quelle: Kunstuniversität Linz

zum Programm

Teilnahme nur nach Anmeldung:
zur Anmeldung

Zeit: 11.–12.11.2021
Ort: Kunstuniversität Linz, Glashörsaal C, 5. Stock, Hauptplatz 6, 4020 Linz
und
online via Zoom

> Eintrag vom 7. November 2021<



Präsentation

Schloss Orth an der Donau – Baujuwel der Renaissance

Sujet zur Einladung der Präsentation

Neue Erkenntnisse aus Archäologie, Bauforschung, Geschichte und Kunstgeschichte

Präsentation des FÖ Beiheft 2
Nach der Begrüßung durch den Präsidenten des Bundesdenkmalamtes, Christoph Bazil, präsentiert der Leiter der Abteilung für Archäologie, Bernhard Hebert, im Gespräch mit Autor:innen und Denkmalfleger:innen das zweite Beiheft der Fundberichte aus Österreich.

Anmeldung bis 23. November 2021 an archaeo@bda.gv.at.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist limitiert und ausschließlich mit einer Anmeldung unter Einhaltung der aktuell gültigen COVID-19-Maßnahmenverordnung möglich.

Quelle: BDA

Zeit: 30.11.2021, 17.00 Uhr
Ort: Ahnensaal, Hofburg, Säulenstiege, 1010 Wien

> Eintrag vom 7. November 2021<



Vortrag

Das Gründerzeithaus. Historische Gebäude. Beständiger Wert.

Bundesbad Wien

„Kulturerbe: Evaluieren – Integrieren – Kommunizieren“

Im Rahmen der ICOMOS-Vortragsreihe „Kulturerbe: Evaluieren – Integrieren – Kommunizieren“ gibt der Architekt Markus P. Swittalek, der auf Planen und Bauen im historischen Bestand sowie auf die Beratung zu UNSECO-Welterbestätten spezialisiert ist, Einblicke in die Welt der Gründerzeithäuser. Diese gelten durch ihre lange Lebensdauer, flexible Konstruktion und die Verwendung nachhaltiger Baustoffe aus regionaler Produktion nicht nur in Hinblick auf die Klimakrise als werthaltige Gebäude.

Historische Gebäude in einer angemessenen Art und Weise zu erhalten und zu bewahren erfordert viel Aufmerksamkeit und Pflege. Darüber hinaus stehen im Zuge der Bewirtschaftung auch Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten sowie Umbauten an, die sorgfältig durch Architekten geplant werden sollten. Denn die Planung und Auswahl von Konstruktionen und Produkten ist eine diffizile Angelegenheit. Oft hat es den Anschein, dass diese Entscheidungen leicht und kostengünstig zwischen Eigentümer und Professionisten getroffen werden können.
mehr zum Vortrag

Vortragender: Markus P. Swittalek

Quelle: ICOMOS Austria

Zeit: 28.10.2021, 19 Uhr
Ort: Anatomiesaal, Akademie der Bildenden Künste, Schillerplatz 3, 1010 Wien
sowie online via Zoom
https://tuwien.zoom.us/j/92660260875
Meeting Code: ICOMOS21

> Eintrag vom 21. Oktober 2021<



Ausstellung

Mid-Century Vienna. 1950–1965

Bundesbad Wien
Bundesbad Wien, ©: Stephan Doleschal / Mid-Century Vienna

Die allgegenwärtigen Zeugen des Mid-Century Design in Wien sichtbar zu machen, war das Ziel des Grafikers Tom Koch.

Architektur und Design der 1950er bis 1960er Jahre findet man überall in Wien. Ob Wohnbauten, öffentliche Gebäude, städtische Infrastruktur oder Freizeitanlagen: Vieles aus dieser Zeit wird auch heute noch von uns allen genutzt.

Die Ausstellung präsentiert diese Fundstücke nach dem Baukastenprinzip: Formen, Farben und typische Materialien laden dazu ein, die Stadt mit geschärfter Wahrnehmung selbst neu zu erkunden. Das Thema passt perfekt zum Ausstellungsort: Denn das Wien Museum, 1959 als Historisches Museum der Stadt Wien eröffnet, ist ein weiteres herausragendes Beispiel für Mid-Century Design.

Quelle: Wien Museum

Zeit: bis 9.1.2022
Ort: Wien Museum Karlsplatz Open Air, 1040 Wien, Karlsplatz 8

> Eintrag vom 19. Oktober 2021<



Symposium

Wiener Kunstgeschichte in Armenien

Ehemalige Erlöserkirche in Ani
Ehemalige Erlöserkirche in Ani, Foto: Ggia, via Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0, Link

Fotos, Pläne und Dokumente aus dem Nachlass des Kunsthistorikers Josef Strzygowski und des Architekten Toros Toramanian

Das Archiv des Instituts für Kunstgeschichte besitzt seit langem einen Teilnachlass des Ordinarius Josef Strzygowski (1862-1941), darunter auch Unterlagen zum Buch „Die Baukunst der Armenier und Europa“ (Wien 1918) – damals eine bahnbrechende Arbeit und der Versuch die eurozentrische Kunstgeschichte aufzubrechen. Als 2018 weitere Teile dieses Nachlasses, darunter Fotos und die Originalzeichnungen des armenischen Architekten Toros Toramanian (1864-1934), auf den Markt kamen, gelang es durch die finanzielle Unterstützung der „Kunsthistorischen Gesellschaft“ sowie der „Gesellschaft für vergleichende Kunstforschung“ dieses Material für das Institutsarchiv zu erwerben.

mehr darüber und zum Programm:

Zum Symposium

22.10.2021, 14.00 Uhr
Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien, 1090 Wien, Garnisongasse 13, Universitätscampus, Hof 9

> Eintrag vom 19. Oktober 2022<



Ausstellung

Campus der Religionen – Interreligiöse Begegnungsstätte

Ausstellungssujet Campus der Religionen
Ausstellungssujet, ©: Architektur im Ringturm

Impulsstätte der Begegnung und des Dialogs zwischen Religionen, Wissenschaft und Bildung mit niederschwelligem Zugang für die interessierte Öffentlichkeit

„Architektur im Ringturm“ präsentiert die architektonischen Visionen hinter dem einzigartigen Friedensprojekt Campus der Religionen in der Seestadt Aspern: Die Ausstellung widmet sich den Einreichungen von 42 Architekturbüros aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Spanien, Schweden, Polen und Frankreich, die sich für den 2020 ausgeschriebenen städtebaulichen Wettbewerb zu dem beispielgebenden Glaubenszentrum qualifizierten.

Quelle: AiRT

Zeit: 29.9.&ndash5.11.2021
Ort: Ausstellungszentrum im Ringturm
Schottenring 30, 1010 Wien

> Eintrag vom 22. September 2021<



Aktionstag

Tag des Denkmals 2021

Logo tag des Denkmals
Logo, Tag des Denkmals

Denkmal inklusive ...

Der heurige Tag des Denkmals steht unter dem Motto „Denkmal inklusive …“
Fünf Aspekte aus der diversen Landschaft des kulturellen Erbes veranschaulichen, wie sehr uns unsere Denkmale betreffen und welche Rolle sie in unserem Alltag spielen: Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit, moderne Architektur, Religion und Alltag.

mehr darüber und zum Programm

Quelle: BDA

Zeit: 26.9.2021

> Eintrag vom 22. September 2021<



Aktionstag

Tag des schutzlosen Denkmals – Helmut Richter-Schule

Helmut Richter, Schule am Kinkplatz, Wien, 1994, Foto: Bauten in Not
Helmut Richter, Schule am Kinkplatz, Wien, 1994, Foto: Bauten in Not

Tag des schutzlosen Denkmals: Richter-Schule in Wien in Warteschleife - Aktionsgruppe „Bauten in Not“ fordert Erhalt der Architekturikone

Die Doppelhauptschule von Helmut Richter wurde 1994 mit hohem architektonischen Anspruch erbaut und als bedeutendste Leistung des „Wiener Schulbauprogramms 2000“ gefeiert. Seit Jahren steht dieses bedeutendste Beispiel der High-Tech-Architektur in Österreich, ein Raumkunstwerk ersten Ranges, leer und verfällt zusehend.

weiterlesen: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210922_OTS0040/tag-des-schutzlosen-denkmals-richter-schule-in-wien-in-warteschleife-aktionsgruppe-bauten-in-not-fordert-erhalt-der-architekturikone

http://www.bauten-in-not.at/

Lesen Sie hier die Petition für den Erhalt der Helmut Richter-Schule im Volltext: http://www.bauten-in-not.at/petition/

Zeit: 25.9.2021

> Eintrag vom 22. September 2021<



Führung

Die Werkbundsiedlung Wien – Ein europäisches Kulturerbe

Werkbundsiedlung Wien, Haus 47, 1932
Richard Neutra, Werkbundsiedlung Haus 47 (Woinovichg. 9), 1932, Foto: Martin Gerlach jun., © Wien Museum Inv.-Nr. 211067, CC0

Im Rahmen der heurigen „Tage des Wiener Wohnbaus“ finden Führungen durch die Werkbundsiedlung statt

Die 1932 errichtete Werkbundsiedlung wurde in den vergangenen Jahren umfassend saniert und im Jahr 2020 – gemeinsam mit den Werkbundsiedlungen in Stuttgart, Prag, Brünn und Breslau – mit dem „Europäischen Kulturerbe-Siegel“ ausgezeichnet.
Die Führung zeigt die Highlights der Siedlung, wie zum Beispiel das vom holländischen Architekten Gerrit Rietveld errichtete Reihenhaus und an der Sanierung beteiligte ExpertInnen Erläutern die Herausforderungen bei der Sanierung der denkmalgeschützten Häuser. Da allerdings alle Häuser bewohnt sind, ist eine Besichtigung nur von außen möglich.

Zum Programm der Tage des Wiener Wohnbaus

Quelle: Tage des Wiener Wohnbaus

Zeit: 5.9.2021
Ort: Woinovichgasse 32, 1130 Wien
Anmeldung nicht erforderlich

> Eintrag vom 22. August 2021<



Ausstellung

schilf schneiden

Ausstellungsujet schilf schneiden
Ausstellungsujet schilf schneiden, © Architekturraum Burgenland

Vom Bauen am Neusiedler See

„Schilf schneiden“ steht sinnbildlich für eine nachhaltige Umgangsform mit der Kulturlandschaft. Dieser Idee folgend versucht die Ausstellung, die gegenwärtigen Strukturen rund um den Neusiedler See räumlich zu erfassen, deren Ausprägungen programmatisch, typologisch und morphologisch im Kontext der Geschichte zu analysieren, um gegenwärtig gültige Fragen und Antworten im richtigen Umgang mit der Kultur- und Naturlandschaft des Schilfgürtels zu formulieren.

Zur Website der Architekturgalerie Raumburgenland

Quelle: Architekturgalerie Raumburgenland

Zeit: bis 2.10.2021
Ort: Architekturgalerie Raumburgenland Contemporary
Fanny-Elßler-Gasse 4, 7000 Eisenstadt

> Eintrag vom 8. August 2021<



Welterbe

Baden bei Wien ist UNESCO-Welterbestätte

Bade, Sommerarena
Rudolf Krausz, Sommerarena Baden, 1905/06, ©  Foto: HeinzLW, CC BY-SA 3.0 AT, via Wikimedia Commons

Auf der 44. Tagung des zwischenstaatlichen Welterbekomitees in Fuzhou (China) wurde beschlossen, die „Great Spa Towns of Europe“ in die UNESCO-Welterbeliste aufzunehmen

Das länderübergreifende Weltkulturerbe setzt sich aus bekannten Kurbädern Europas zusammen: Baden bei Wien in Österreich, Spa in Belgien, Vichy in Frankreich, Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen in Deutschland, Montecatini Terme in Italien, Bath in Großbritannien und Karlovy Vary, Mariánské Lázně und Františkovy Lázně in der Tschechischen Republik. Die Nominierung wurde in Kooperation von Österreich, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland sowie der Tschechischen Republik umgesetzt.

weiter zur Pressemeldung von Kunststaatssekretärin Andrea Mayer

weiter zur Meldung der Österreichischen UNESCO-Kommission

Quelle: OTS und Österreichissche UNESCO-Kommission

> Eintrag vom 8. August 2021<



Neuerscheinung

Die Kapuziner in Östereich.

Buchcover Kapuziner in Österreich

Geschichte - Kunst - Spiritualität

Der vorliegende Band untersucht auf der Basis einer internationalen Tagung (2019) die Niederlassungen der Kapuziner in Österreich.

Die Beiträge der Publikation nehmen die bisher wenig erforschten kulturellen Aktionsradien dieses franziskanischen Bettelordens in den Blick und beleuchten – ausgehend vom spirituellen und liturgischen Selbstverständnis der Kapuziner – die intensive Predigttätigkeit ebenso wie Architektur und Ausstattung der österreichischen Kirchen und Konvente.

Günther Buchinger, Herbert Karner, Martin Scheutz, Werner Telesko (Hrsg.), Die Kapzuiner in Österreich. Geschichte – Kunst – Spiritualität, Petersberg 2021

> Eintrag vom 8. August 2021<



Ausstellung

Alfred Schmeller. Pionier – Bewahrer – Visionär

Ausstellungsujet Alfred Schmeller
Ausstellungsujet Alfred Schmeller, © BDA

Die Sonderausstellung zu Alfred Schmeller gibt Einblicke in das Leben eines Denkmalschutz-Pioniers

Alfred Schmeller war ein Pionier der Kulturvermittlung. Als Museumsdirektor, Kunstkritiker, Biennalekommissär und Sekretär des legendären Art-Clubs beschritt er neue Wege, die bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben.

„Ein Haus stirbt, wenn es nicht bewohnt wird.“ Diese Erkenntnis trieb Alfred Schmeller als Denkmalschützer stetig an.

mehr darüber auf der Seite des BDA

Tipp: Manfred Koller, Ortsbildpflege anno 1960 – Alfred Schmeller, ein früher „Rufer in der Wüste“ in „Steine sprechen“ Nr. 155.

Quelle: BDA

Zeit: bis 26.9.2021
Ort: Informations- und Weiterbildungszentrum Baudenkmalpflege Kartause Mauerbach
3001 Mauerbach, Kartäuserplatz 2

> Eintrag vom 8. Juni 2021<



Online Symposium

Adolf Loos Symposium 2021

Symposiumssujet

Bewahren – Ergänzen – Erneuern

Die Vorträge und Diskussionen dieses Symposiums thematisieren Bauten und Interieurs von Adolf Loos anhand von Restaurierungen, die Grundlage für Vergleiche der unterschiedlichen Herangehensweisen und für den Wis­sensaustausch über Restauriererfahrungen sein sollen und Raum für einen internationalen Austausch geben. Die Vorträge werden in deutscher und englischer Sprache abgehalten.

Link und Programm:

Zum Symposium

Zeit: 16.und 17.2021

> Eintrag vom 8. Juni 2021<



Neu unter Denkmalschutz

Margarete Schütte-Lihotzkys Wohnung unter Denkmalschutz

DSeit kurzem steht die Wiener Wohnung der international berühmten Architektin Margarete Schütte-Lihotzky (1897–2000) unter Denkmalschutz.

Schütte-Lihotzky plante ihre Mietwohnung im damals neu errichteten Genossenschaftsbau im 5. Wiener Gemeindebezirk vom Grundriss bis zur Einrichtung genau nach ihren Vorstellungen. Sie verbrachte hier von 1970 bis 2000 dreißig Lebensjahre.

mehr darüber auf der Seite des BDA

Quelle: BDA

> Eintrag vom 8. Juni 2021<



Online Workshop

Österreichischer Baukultur-Konvent 2021

Symposiumssujet

Österreich hat im Bereich der Baukultur bereits zahlreiche Schritte gesetzt. Um aber tatsächlich positive Veränderungen in Städten und Dörfern, in Landschaften und Freiräumen zu erreichen, braucht es mehr.

Programm / Einladung Download

mehr Information beim Architektur Haus Kärnten

Zeit: 22.6.2021, 11–17 Uhr
Ort: Vorort und online via Zoom Architektur Haus Kärnten, St. Veiter Ring 10
9020 Klagenfurt

> Eintrag vom 8. Juni 2021<



Steine sprechen, Nr. 156 – Standpunkte II

Cover Steine sprechen Nr. 156

Das neue Heft ist da!

Wir freuen uns Ihnen die neue Ausgabe von Steine sprechen präsentieren zu dürfen.
Mitglieder erhalten die Zeitschrift automatisch zugesandt, alle anderen können die Druckausgabe käuflich erwerben oder hier demnächst kostenlos als PDF – in Bildschirmqualität – downloaden.

zum Inhaltsverzeichnis Der Download ist in Kürze erhältlich

Folgende Ausgaben sind bereits als PDF erhältlich:

Steine sprechen Heft 155 (Jg. LIX, 1/2 August 2020)

Steine sprechen Heft 154 (Jg. LVIII, 1/2 Oktober 2019)

Steine sprechen Heft 153 (Jg. LVII, November 2018)

Steine sprechen Heft 152 (Jg. LVI,2, November 2017)

Steine sprechen Heft 151 (Jg. LVI,1, Juli 2017)

Steine sprechen Heft 149/150 (Jg. LIV/LV,1, Juni 2016)

Steine sprechen Heft 147/148 (Jg. LIII, H. 1/2, Oktober 2014)

>Eintrag vom 8. Mai 2021<



Ausstellung

WOTRUBA. Himmelwärts

Skizze zu einer Architektur
Fritz Wotruba, Skizze zu einer Architektur, 1966 Foto: Harald Eisenberger / Belvedere, Wien

Die Kirche auf dem Georgenberg

45 Jahre nach der Einweihung der Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit auf dem Georgenberg in Wien-Mauer, der sogenannten Wotruba-Kirche, zeigt das Belvedere erstmals eine Ausstellung, die explizit diesem bedeutenden Werk gewidmet ist. Der damals heftig umstrittene Kirchenbau geht auf den künstlerischen Entwurf des österreichischen Bildhauers Fritz Wotruba zurück und wurde in den Jahren von 1974 bis 1976 nach gemeinsamer Planung mit dem Architekten Fritz Gerhard Mayr errichtet.

Quelle: Belvedere

Zeit: bis 13.3.2022
Ort: Belvedere 21
Arsenalstraße 1, 1030 Wien

> Eintrag vom 8. Mai 2021<



Denkmal des Monats

Karl Schwanzers WIFI in St. Pölten ist Denkmal des Monats

Skizze zu einer Architektur
Karl Schwanzer, WIFI St. Pölten, Foto: Ailura, via Wikipedia Commons

Das Institutsgebäude des WIFI St. Pölten – Expressive Symbiose von Funktion und Skulptur

Das Institutsgebäude ist heute noch in seiner ursprünglichen Funktion in Verwendung. Der um acht Höfe gruppierte, zwei- bis dreigeschossige Bau, besticht durch ein wesentliches Gestaltungselement – Sichtbeton. Die konstruktiven Elemente aus eben diesem Material werden durch weiße Wände, großzügige Holzglaselemente und stützenlose Fensterbänder ergänzt. Diese Symbiose bewirkt die Expressivität der Architektur.

mehr darüber auf der Seite des BDA

Quelle: BDA

> Eintrag vom 8. Mai 2021<



Neunutzung

Villa Beer soll Museum werden

JoseFrank / Oskar Wlach, Haus Beer, 1929, Foto: © Christoph Freyer 2016
JoseFrank / Oskar Wlach, Villa Beer, 1929, Foto: © Christoph Freyer 2016

Wie das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner neuen Ausgabe berichtet, soll die von Josef Frank und Oskar Wlach entworfene Villa Beer in Hietzing für Besucher geöffnet werden

Die 1929 erbaute Villa – eines der besterhaltenen Beispiele der Wiener Moderne – stand zuletzt leer, wurde vom Wiener Unternehmer und Designliebhaber Lothar Trierenberg gekauft. „Der Großteil der Substanz ist noch original erhalten. Das zeichnet das Haus aus“, so der neue Eigentümer zu GEWINN. Eine Renovierung ist zwar notwendig, doch danach will Trierenberg die Villa Beer öffentlich zugänglich machen und nicht privat nutzen. „Es gibt schon seit vielen Jahren Ideen für ein Museum. Bisher hat sich aber niemand drüber getraut.“ Vergleichbare Objekte wie die Villa Tugendhat im tschechischen Brünn ziehen jedes Jahr Architekturtouristen aus der ganzen Welt an.

Quelle: APA,OTS/Gewinn

> Eintrag vom 8. Mai 2021<



Ausstellung

Adolf Loos – Nachleben

Adolf Loos – Nachleben, Ansicht des Schaufensters zum Hof
Adolf Loos – Nachleben, Schaufenster zum Hof, © Architekturzentrum Wien, Foto: Werner Feiersinger

Zum 150. Geburtstag von Adolf Loos

„Adolf Loos – Nachleben“ untersucht die Loos’sche Strahlkraft auf die nachfolgenden Generationen bis in die Gegenwart. Ausgehend von einem originalen Fundstück eröffnet das Az W mit einem Fenster zum Hof die Auseinandersetzung. In der vertiefenden Installation in der Dauerausstellung werden Projekte aus der Sammlung gezeigt, die sich von Adolf Loos inspirieren ließen.

Quelle: Az W

Zeit: bis 30.9.2021
Ort: Az W, Schaufenster zum Hof, Im Hof des Az W / Ausstellungshalle 1, Museumsplatz 1, 1070 Wien

> Eintrag vom 19. März 2021<



Diskussion online

Stadtentwicklung im Weltkulturerbe

Diskussion: Wie Bewahren, Verändern und Vielfalt in Einklang gebracht werden können

Seit nunmehr 20 Jahren besitzt das historische Zentrum von Wien das Prädikat „Weltkulturerbe“, Schloss Schönbrunn erhielt es bereits 1996. Das kulturelle Erbe Wiens ist Teil seiner dynamischen Gegenwart, es adäquat zu schützen hat sehr viel mit Bewusstsein, Sensibilität und Respekt zu tun. Mit diesen und anderen Fragen befasst sich die Stadt Wien aktuell bei der Entwicklung ihres Managementplans „Welterbe Historisches Zentrum von Wien“, um praktikable und effiziente Leitlinien für den zukünftigen Umgang mit dem Erbe zu finden. Urban Innovation Vienna verantwortet das Gesamtmanagement des Erstellungs- und Dialogprozesses.
Wegen COVID-19 findet die Diskussion im digitalen Raum mit Chat-Funktion statt. Melden Sie sich an, Informieren Sie sich und reden Sie mit.

Diskutant*innen

  • Monika Sommer, Direktorin Haus der Geschichte Österreich
  • Christoph Bazil, Präsident des Bundesdenkmalamtes
  • Renate Bornberg, Vertretung ICOMOS Austria
  • Thomas Madreiter, Planungsdirektor der Stadt Wien
  • Cristian Abrihan, Architekt – Büro für Baukulturerbe

Moderation: Ute Woltron, Die Presse

Anmeldung erforderlich: per Mail anmeldung@concordia.at oder über dieses Formular.

Die Podiumsdiskussion findet im Online-Raum der Concordia auf der Plattform „Zoom” statt. Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung. Wir bitten Sie, beim Eintritt Ihren Vor- und Nachnamen anzugeben. 

Quelle: Urban Innovation Vienna

Zeit: 25.3.2021, 18 Uhr
Ort: online

> Eintrag vom 19. März 2021<



Vortrag online

Die Erfindung der autonomen Architektur

Cover Emil Kaufmann, Von Ledoux bis Le Corbusier, Wien 1933
Cover Emil Kaufmann, Von Ledoux bis Le Corbusier, Wien 1933

Online-Vortrag von Patricia Grzonka

Der österreichische Kunst- und Architekturhistoriker Emil Kaufmann (1891–1953) prägte den Begriff der „Autonomen Architektur“ zu Beginn der 1930er-Jahre ausgehend von Untersuchungen zum französischen Architekten Claude-Nicolas Ledoux. Kaufmanns Publikationen zur französischen Revolutionsarchitektur und zum Klassizismus zählen zu den wichtigsten architekturtheoretischen Texten des 20. Jahrhunderts.

In ihrer aktuellen Forschung „Die Erfindung der autonomen Architektur“ untersucht Patricia Grzonka anhand bisher unerschlossener Quellen Emil Kaufmanns Beitrag zur Entwicklung der modernen Architekturgeschichte und -theorie, der anhand von (größtenteils postmodernen) Architekten exemplarisch im Werk von Oswald Mathias Ungers, Philip Johnson, Peter Eisenman, Aldo Rossi und Pier Vittorio Aureli diskutiert und aktualisiert wird. Eine Veranstaltung der ÖGFA

Quelle: ÖGFA

Zeit: 26.3.2021, 19 Uhr
Ort: LIVE auf Zoom: https://us02web.zoom.us/j/82640310420
Meeting-ID: 826 4031 0420

> Eintrag vom 19. März 2021<



Frohes neues Jahr
allen Freunden, Interessenten
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> Eintrag vom 1. Jänner 2021<



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> Eintrag vom 1. Jänner 2021<



Steine sprechen, Nr. 155 – Standpunkte

Cover Steine sprechen Nr. 155

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Steine sprechen Heft 152 (Jg. LVI,2, November 2017)

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Steine sprechen Heft 149/150 (Jg. LIV/LV,1, Juni 2016)

Steine sprechen Heft 147/148 (Jg. LIII, H. 1/2, Oktober 2014)

>Eintrag vom 3. Oktober 2020<





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